Hofheimer

Sinngespräche

Mut ist, was es braucht,
um aufzustehen und seine Meinung zu sagen.
Mut ist auch, was es braucht,
sich hinzusetzen und zuzuhören.

Sir Winston Leonard Spencer-Churchill

Die Veranstaltungsreihe „Hofheimer Sinngespräche“ regt zum offenen Gedankenaustausch über die Themen unserer Zeit an

Miteinander kommunizieren kann Türen öffnen, Einblicke in andere Lebenswelten geben und Toleranz und Vielfalt fördern. Darum möchten wir mit unserer Veranstaltungsreihe Hofheimer Sinngespräche Mut zum gemeinsamen Gedankenaustausch machen. Renommierte Referenten eröffnen die Gesprächsrunden mit Impulsvorträgen zu aktuellen und gesellschaftsrelevanten Themen. Diese sollen Denkanstöße geben und zur offenen Diskussion anregen.

Über Themen, die uns bewegen

An Themen fehlt es nicht, weil wir heute eine Vielzahl herausfordernder Aufgaben vorfinden: Ob Globalisierung, Digitalisierung, Europa, Nachhaltigkeit, Umgang mit unterschiedlichen Religionen, verändertes Selbstverständnis von Frau und Mann, Bildung und Erziehung – ein weites Feld aus dem wir inhaltlich schöpfen können. Wir nehmen selbstverständlich auch Vorschläge von außen auf, die wir bei unseren Themenfindungen für kommende Hofheimer Sinngespräche gern berücksichtigen.

Auf ein Glas Wein im Schönbornsaal

Die Hofheimer Sinngespräche finden immer am gleichen Ort statt: Zentral gelegen und gut erreichbar in der Hofheimer Kernstadt im Schönbornsaal im Haus der Vereine. Die Moderation übernimmt Ansgar Kemmann. Er ist Leiter des Bundeswettbewerbs „Jugend debattiert” bei der gemeinnützigen Hertie-Stiftung Frankfurt am Main.

Rückblick
September 2026
04 September 2026

26. Hofheimer Sinngespräche: Kultur auf Sparflamme – Hofheim vor neuen Herausforderungen

Bleiben Hofheims Bühnen zukünftig leer?          Bild © Inge Neumeyer mit Canva Wo steht Hofheim, ...

19:30
Burgstraße 28, 65719 Hofheim
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Mai 2026
22 Mai 2026

25. Hofheimer Sinngespräche: Leben in einem Denkmal – zwischen historischer Verpflichtung, Klimazielen und Alltagsleben

Ist das Leben in einem Denkmal heute noch zeitgemäß? Und welchen Sinn zieht man aus der ...

19:30
Burgstraße 28, 65719 Hofheim
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April 2026
24 April 2026

24. Hofheimer Sinngespräche: Frische Ernte Zukunft: Landwirtschaft von morgen – was macht sie wetterfest?

Die Herausforderungen für unsere Landwirtschaft sind groß: so soll die Produktion stärker als bisher an den ...

19:30
Burgstraße 28, 65719 Hofheim
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Februar 2026
06 Februar 2026

23. Hofheimer Sinngespräche: Miteinander reden – Erfahrungen aus der interreligiösen Praxis

Wir erfüllen den Wunsch vieler Teilnehmerinnen und Teilnehmer und vertiefen unser Thema "Miteinander reden - nicht ...

19:30
Burgstraße 28, 65719 Hofheim
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November 2025
21 November 2025

22. Hofheimer Sinngespräche: Miteinander reden – nicht abgrenzen

Was haben die abrahamitischen Religionen* gemeinsam? Welche ihrer ethisch-moralischen Grundwerte lassen sich für das Leben in unserer ...

19:30
Burgstraße 28, 65719 Hofheim
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Oktober 2025
31 Oktober 2025

21. Hofheimer Sinngespräche: Lernen wir vom Clown, so lernen wir fürs Leben

„Nit möööglich“ begrüßte der große Clown Grock sein Publikum, wenn er mit riesigen Schlappschuhen und bodenlosem ...

19:30
Burgstraße 28, 65719 Hofheim
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Januar 2025
31 Januar 2025

20. Hofheimer Sinngespräche: Staatsräson und Erinnerungskultur. Wer soll sich wann woran erinnern?

Der Begriff der "Staatsräson" schien lange Zeit ein altmodischer Begriff zu sein, bis die damalige Bundeskanzlerin ...

19:30
Burgstraße 28, 65719 Hofheim
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November 2024
02 November 2024

19. Hofheimer Sinngespräche: „Mit Falten entfalten“

In Ergänzung zur Foto-Ausstellung "Young at Heart – oder die Kunst des Alterns" greifen wir in ...

19:30
Burgstraße 28, 65719 Hofheim
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Juni 2024
21 Juni 2024

18. Hofheimer Sinngespräche „1849: Revolution gescheitert!?“

Vor genau 175 Jahren, im Frühjahr und Sommer 1849, schlugen die Wellen hoch in Deutschland. 28 ...

19:30
Burgstraße 28, 65719 Hofheim
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Mai 2024
17 Mai 2024

17. Hofheimer Sinngespräche „Leben zwischen Politik und Wirtschaft“

Dr. Michael Jansen, Staatssekretär a. D., blickt auf ein Leben zwischen Politik und Wirtschaft – mit ...

19:30
Burgstraße 28, 65719 Hofheim
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November 2023
03 November 2023

16. Hofheimer Sinngespräche „All Klimawandel is local”

Klima- und Umweltschutz beginnt dort, wo wir leben und zu Hause sind. Doch es herrschen oft ...

19:30
Burgstraße 28, 65719 Hofheim
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April 2023
28 April 2023

15. Hofheimer Sinngespräche: Globalisierung – Segen oder Fluch?

Globalisierung wird wie ein Mantra genutzt, wenn es gilt, die vielfältigen Herausforderungen in der Wirtschaft und ...

19:30
Burgstraße 28, 65719 Hofheim
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Rückblick

2019/2020

Spieglein, Spieglein an der Wand …

– Unser abendländisches Menschenbild im Taumel der Zeit –
Zunehmend spüren wir, gerade auch getrieben durch die weltweite Pandemie, wie sich Vorstellungen und Ansichten vom „Menschsein“ verändern. Nicht nur der beschleunigte Wandel von Lebensart und Zielen trägt dazu bei, sondern vor allem auch die vielfältigen Einflüsse des aktuellen Weltgeschehens. Fast täglich nehmen wir anschauliche Beispiele wahr, wie krass und gegensätzlich sich heute öffentliche Meinung mit so unterschiedlichen Menschenbildern gestalten lässt.
In unserem Hofheimer Sinngespräch geben wir einen kurzen Einstieg, wie sich unser Menschenbild mit seinen christlich abendländischen und weltlich humanistischen Wurzeln entwickelt hat. Platon, Augustinus, Kant und Nietzsche helfen uns, diese Entwicklung nachzuvollziehen. Neben anderen großen Denkern führten sie nicht nur zur Epoche der Aufklärung, sie waren auch Wegbereiter für unsere heute so oft zitierte Wertegemeinschaft. Reicht unser herkömmliches Menschenbild für die so gewachsenen
Anforderungen unserer offenen und pluralisierten Gesellschaft überhaupt noch aus?
Schauen wir in den Spiegel: Wer sind wir eigentlich in dieser herausfordernden Welt
Impulsvortrag:
Sören Scheffler, M.A., ist Historiker, Religionswissenschaftler und Betriebswirt. Hauptberuflich arbeitet der Hofheimer in der
Windkraftbranche, ist aber seit vielen Jahren auch im Weiterbildungsbereich aktiv. Sein besonderes Interesse gilt der
Wechselwirkung von Ideengeschichte und realem politischen Geschehen – in der Vergangenheit und in der Gegenwart. An der europäischen Geistesgeschichte fasziniert ihn das permanente Spannungsfeld zwischen christlicher Religiosität und säkularer Herausforderung.
Moderation:
Ansgar Kemmann, Hofheim, Leiter des Bundeswettbewerbs „Jugend debattiert“ bei der gemeinnützigen Hertie-Stiftung Frankfurt a.M.

Freitag, den 04.09.2020 • 19.30 Uhr  im Rathaus-Anbau (Richard-Zorn-Weg), Hofheim, Raum 2 und 3

Eintritt: 10,00 EUR (an der Abendkasse)
Vorverkauf: 8,00 EUR Mitglieder, 10,00 Nichtmitglieder (im VBV-Büro)
Da es – corona-bedingt – nur ein Kontingent von 30 Karten gibt, bitten wir um Reservierung per E-Mail an
info@vbv-hofheim.de unter Angabe von Name, Adresse und Telefonnummer.
Hygieneregel: Mund-Nase-Schutz beim Betreten des Gebäudes bis zum Sitzplatz

Weltweit hat sich die Lage der Pressefreiheit verschlechtert. Prof. Überall ist der Ansicht, dass der Druck auf unabhängigen Journalismus in Europa immer größer wird. In der Republik vergeht kein Tag, an dem nicht irgendwo gegen die „Lügenpresse“ gepöbelt wird. Kein Tag, an dem Journalisten nicht Zigtausende von Hass-Mails erhalten. Und all das in einer Zeit, in der die Arbeitsbedingungen für Journalisten immer prekärer werden.

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Die Medien seien in Ländern wie z.B. Polen, der Slowakei, Tschechien, der Türkei und Ungarn zunehmend medienfeindlicher Hetze durch Regierungen oder führenden Politikern ausgesetzt. Sogar in Österreich verschärft sich das Klima für Medienvertreter enorm. Der Staat nimmt sich heraus, in die freie Berichterstattung einzugreifen oder missliebige Medien zu verfolgen.

Samstag, den 01.02.20 • 19.30 Uhr

Kellereigebäude Hofheim – Haus der Vereine – Schönbornsaal
Eintritt: 8,00 EUR Mitglieder, im Vorverkauf im VBV-Büro, 10,00 EUR Nichtmitglieder

Impulsvortrag:

Prof. Frank Überall ist Politologe, Journalist und Autor. Seit 2012 lehrt er an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft in Köln Journalismus und Politik/Soziologie. Seit 2015 ist er Vorsitzender des Deutschen Journalisten Verbands. Themen, die ihn u.a. umtreiben sind: Fake News, Desinformation, Trumps Getwitter, Glaubwürdigkeit der Medien, der Online-Datenmissbrauch, Wahlmanipulationen, Zunahme des ökonomischen Drucks bei den Zeitungen und der Sinn und Unsinn von Verboten.

Viele machen mit, vom Vereinstrainer über den Doping-Arzt bis zum Verbandsfunktionär. Dieses Verhalten ist Wasser auf die Mühlen derjenigen, die das Funktionärstum anprangern. Hinzu kommt, dass die Fernsehanstalten mit Allgegenwärtigkeit sekundieren. Ist es naiv zu vermuten, dass es hier um die Wahrung von eigenen Interessen geht?
Hat diese Gesellschaft die Leistungssportler, die sie verdient, oder gibt es Wege aus diesem Dilemma?
Kaum zu glauben ist auch, dass etliche Dopingkontrolleure ihre Anreise zu den Spielen tatsächlich selbst finanzieren, als sei es ein Wald- und Wiesensportfest, während die Olympia-Funktionäre bevorzugt First-Class fliegen, üppige Tagespauschalen einstreichen und in einem Luxusresort logieren.

Freitag, den 22.11.19 • 19.30 Uhr

Kellereigebäude Hofheim – Haus der Vereine – Schönbornsaal
Eintritt: 8,00 EUR Mitglieder im Vorverkauf im VBV-Büro, 10,00 EUR Nichtmitglieder

Impulsvortrag:

Sven Laforce war mehr als zwei Jahrzehnte Doping-Kontrolleur, wie z.B. bei der Fußballweltmeisterschaft oder bei Olympischen Sommer- und Winterspielen. Er ist zur Ansicht gekommen, dass Kontrollen erwartbar und damit nutzlos sind. Außerdem vertritt er die These, dass Kontrollplaner durch Sportmediziner und Trainingswissenschaftler ersetzt werden sollten, oder z.B. Verfahren eingeführt werden sollten, bei denen nur ein einziger Blutstropfen für einen Test ausreicht.

 Mit Wumms aus der Krise – Und wo bleibt der sinnstiftendegeistige Wumms?
Corona hat unsere Gesellschaft stillstehen lassen. Nach gut drei Monaten starten wir wieder durch. Monetäre Kanonaden gehen in Stellung – in Europa und Deutschland – in nie gekanntem Ausmaß.
Neue Chancen für so oft gesetzte Ziele werden beschworen: mehr Bildung,
mehr Digitalisierung, mehr Einsatz künstlicher Intelligenz, mehr Produktivität, mehr Effizienz
und Nachhaltigkeit. „Mehr“ ist und bleibt das treibende Mantra.
Wo bleibt dabei der Ruf nach einem sinnstiftenden geistigen Wumms – nach Veränderungen, die wirklich mehr Qualität in unser Leben bringen?
Müssen wir nicht alle nach den Erfahrungen des „Weggeschlossenseins“ neu denken?
Verpassen unsere staatlichen Eliten – bis in die Region hinein – nicht auch einen Wumms zu geben für
einen innovativen Beitrag zu mehr sinnstiftendem geistigen Konsum?
Wir diskutieren diese spannende und sicher auch unbequeme Thematik im Rahmen unserer Hofheimer
Sinngespräche mit drei Persönlichkeiten aus der Region. Fragen können vorab per Mail an info@vbv-hofheim oder während des Livestreams im Chat gestellt werden.
Christian Vogt
Bürgermeister der Kreisstadt Hofheim. Er setzt sich gemeinsam mit
seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit aller Kraft ein, damit die verordneten
Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise effizient und erfolgreich durchgeführt
werden.
Norbert Lammers
Franziskaner, Exerzitienbegleiter, Priesterseelsorger. Er ist stellv.
Hausleiter des Exerzitienhauses in Hofheim und Mitarbeiter in der Gemeindepastoral
des Bezirks Main-Taunus.
Milan Schröder
Mitglied der Grünen Jugend Main-Taunus und Mitorganisator der
ersten „Fridays for Future“-Demonstration in Hofheim. Er studiert Politikwissenschaft
und Publizistik in Mainz.

Dienstag, den 14.07.2020 • 18:00 Uhr

Livestream:
über den YouTube-Kanal der Stadt Hofheim: www.youtube.com/channel/
Die Teilnahme ist kostenlos – für Spenden sind wir dankbar.

Hofheimer Sinngespräch am 14.07.2020: Wumms mit Sinn?!

Das Konjunkturpaket der Bundesregierung soll mit „Wumms“ aus der Krise führen, wo aber bleibt der sinnstiftende geistige Wumms?
Diese herausfordernde Frage diskutiert das „Hofheimer Sinngespräch“ am Dienstag, den 14. Juli 2020, ab 18:00 Uhr in einer Premiere, denn die Übertragung der Veranstaltung erfolgt im Online-Livestream über den YouTube-Kanal der Stadt Hofheim.

Hofheim, 03.07.2020.
Corona hat unsere Gesellschaft fast drei Monate stillstehen lassen. Nun soll die Konjunktur wieder Fahrt aufnehmen. Dazu wurden in Deutschland und Europa monetäre Kanonaden in nie gekanntem Ausmaß in Stellung gebracht. Stolz verspricht die Politik neues Wachstum. Schon bald sollen die tiefen Einbrüche für die Wirtschaft und die Menschen vergessen sein. Neue Chancen für schon oft gesetzte Ziele werden beschworen: mehr Bildung, mehr Digitalisierung, mehr Einsatz künstlicher Intelligenz, mehr Produktivität, mehr Effizienz und Nachhaltigkeit. „Mehr“ ist und bleibt das treibende Mantra. Die Bundesregierung will mit „Wumms“ aus der Krise führen, doch wo bleibt der sinnstiftende geistige Wumms? Wann kommen Veränderungen, die wirklich mehr Qualität in unser Leben bringen? „Diese Wirtschaft tötet!“, spitzte Papst Franziskus kürzlich wie kein anderer zu und forderte einen Wandel heraus: im Konsumdenken, in der Wohlstandskultur und bei der dominierenden Rolle des Geldes. Müssten nach den Erfahrungen des „Weggeschlossenseins“ nicht alle bereit sein, radikal Neues zu denken und endlich beliebte und geliebte Gewohnheiten zu hinterfragen? Welchen ‚Wumms‘ und innovativen Beitrag zu mehr sinnstiftendem geistigen Konsum liefern unsere staatlichen Eliten in Bund, Ländern und unserer Region? Diesen brandaktuellen aber auch unbequemen Fragen stellt sich der Volksbildungsverein Hofheim (VBV) im Rahmen seiner Hofheimer Sinngespräche. Wegen der Corona-Einschränkungen findet das Hofheimer Sinngespräch am 14. Juli 2020 ab 18:00 Uhr als Premiere zum ersten Mal als Übertragung im Online-Livestream über den YouTube-Kanal der Stadt Hofheim statt: https://bit.ly/HofheimYouTube-Kanal.

Drei Persönlichkeiten aus der Region diskutieren aus sehr unterschiedlichen Lebens- und Sichtweisen, welche sozio-kulturellen Impulse jetzt gebraucht werden:
Christian Vogt, Bürgermeister der Kreisstadt Hofheim. Er setzt sich gemeinsam mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit aller Kraft ein, damit die verordneten Maßnahmen zur Bewältigung der Corona-Krise effizient und erfolgreich durchgeführt werden.
Norbert Lammers, Franziskaner, Exerzitienbegleiter, Priesterseelsorger. Er ist stellv. Hausleiter des Exerzitienhauses in Hofheim und Mitarbeiter in der Gemeindepastoral des Bezirks Main-Taunus. Und Milan Schröder, Mitglied der Grünen Jugend Main-Taunus und Mitorganisator der ersten „Fridays for Future“-Demonstration in Hofheim. Er studiert Politikwissenschaft und Publizistik in Mainz.
Auch der interaktive Austausch ist gesichert: über den Chat während des Livestreams und vorab an die E-Mailadresse des Volksbildungsvereins info@vbv-hofheim.de können Fragen an die Referenten gestellt werden. Die Moderationsleitung übernimmt wieder der Hofheimer Rhetoriker Ansgar Kemmann.

Veranstaltungstermin: Dienstag, 14.07.2020, Start: 18:00 Uhr
Livestream über den YouTube-Kanal der Stadt Hofheim: https://www.youtube.com/channel/UC-NlTFt1WueNuTqJPU2RteQ/videos
Informationen über den VolksbildungsVerein Hofheim e.V.:

Seit nunmehr 100 Jahren fördert der VolksBildungsVerein Hofheim e.V. Kunst und Kultur und bietet ein vielfältiges Kursprogramm. Das Angebot umfasst unterschiedlichste Kurse und Veranstaltungen in den Bereichen Musik, Bildung, Gesundheit und Kreativität. Der VolksBildungsVerein ist zudem Hauptgesellschafter der Hofheimer Musikschule. Das reiche Kursangebot des VolksBildungsVereins Hofheim e.V. ist bequem online abrufbar: https://vbv-hofheim.de

VolksBildungsVerein Hofheim am Taunus e.V.
Hattersheimer Straße 1 / Pfälzer Hof
65719 Hofheim am Taunus
Telefon: 06192 – 22826
Email: info@vbv-hofheim.de
Internet: www.vbv-hofheim.de

Rückblick

seit 2018

Massentierhaltung: Zum Fressen gern – oder umdenken und endlich handeln?

Diesmal stellen wir Zusammenhänge und Auswirkungen rund um die Massentierhaltung in den Mittelpunkt der Diskussionsrunde. Der hohe Konsum von Fleischprodukten und stetig steigender Export hält zunehmend eine nicht mehr artgerechte Tierhaltung in Gang. Hinzu kommt die steigende Anzahl von Krankheiten bei vielen Menschen, die auf einen zu hohen Verzehr von Fleisch und Wurst zurückzuführen sind. Gerade auch die Nachfrage nach äußerst preiswerten Waren verstärkt den Apell, endlich umzudenken und zu handeln. Unsere neue Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner nennt Tiere unsere Mitgeschöpfe. Dies ist ein ernstzunehmender Gruß an alle Tierhalter. Oder bleiben wir immer noch bei Descartes Aussage, dass „Tiere nur mechanische Automaten ohne Bewusstsein sind?“ Dann orientieren wir uns doch lieber an Schopenhauer, der meinte: „Dass uns der Anblick der Tiere so sehr ergötzt, beruht darauf, dass es uns freut, unser eigenes Wesen so sehr vereinfacht vor uns zu sehen.“

Je mehr die Weltbevölkerung wächst, desto zahlreicher müssen Tiere ihren Kopf dafür hinhalten. Wieviel Widerstand bis hin zum Hohn müssen engagierte Menschen ertragen, die sich für eine verbesserte Tierhaltung und damit auch für nachhaltigen Schutz unserer Umwelt einsetzen! Eine neue Sensibilität im Umgang mit Tieren ist zu fördern. Wir brauchen mehr Verständnis und Einfühlungsbereitschaft, wenn es um die Frage geht: „Mensch Tier, was machen wir mit Dir?“.

Wir freuen uns sehr, dass Frau Dr. Kirsten Tönnies, engagierte Tierärztin im Main-Taunus-Kreis, im Rahmen unseres Hofheimer Sinngesprächs mit ihrem Impulsvortrag einen fachlichen Einblick in das Thema vermittelt. Anschließend wird Ansgar Kemmann die Moderation übernehmen und dazu beitragen, dass wieder lebhaft diskutiert wird.

Freitag, den 15.03.19 • 19.30 Uhr
Kellereigebäude – Haus der Vereine, Schönbornsaal, Bärengasse, 65719 Hofheim am Taunus
Eintritt: 8,00 EUR

Impulsvortrag:
Dr. Kirsten Tönnies
Artgerechte Tierhaltung war schon immer das Thema für Dr. Tönnies. Als erste Frau der Ethikkommission der Bundestierärztekammer schrieb sie am Ethikkodex für Tierärzte mit. Vor diesem Hintergrund wuchs bei ihr die Motivation, sich stärker für die Gesamtthematik Tierhaltung einzusetzen. So wirkte sie dann auch bei der Neugründung des Vereins mit „Tierärzte für verantwortbare Landwirtschaft e.V.“ Seitdem liegt ihr Fokus vermehrt auf der Thematik, wie wir Menschen mit Tieren umgehen. Neben zahlreichen Fachaufsätzen schreibt sie seit einiger Zeit auch Zeitungskolumnen.

Mensch Tier, was machen wir mit Dir?

Hofheimer Sinngespräch am 15.03.2019: Mensch Tier, was machen wir mit Dir?

Mitgeschöpfe oder nur Automaten ohne Bewusstsein? Wie behandeln wir Tiere? Wie können artgerechte Tierhaltung und verantwortbare Landwirtschaft aussehen? Diese und weitere Fragen thematisiert das „Hofheimer Sinngespräch“ am Freitag, den 15.03.2019 ab 19.30 Uhr im Kellereigebäude, Bärengasse, 65719 Hofheim.

Bereits zum sechsten Mal lädt der VolksBildungsVerein Hofheim e.V. zum Hofheimer Sinngespräch und setzt damit die im zurückliegenden Jahr gestartete erfolgreiche Veranstaltungsreihe fort. Am 15.03.2019 geht es um Massentierhaltung und den artgerechten Umgang mit Tieren.
Die globale Fleischproduktion hat sich in den letzten 50 Jahren fast vervierfacht und nimmt weiter zu. Bei vielen Menschen steigt die Anzahl von Krankheiten, die auf einen zu hohen Verzehr von Fleisch und Wurst zurückzuführen sind und befördert ein Umdenken beim Konsum. Das Bewusstsein für eine artgerechte Tierhaltung in Gesellschaft und Politik wächst. Vom Einkauf beim Biobauern, über reduzierten Fleischkonsum bis hin zum Veganismus. Verbraucher werden zunehmend kritischer.

Reichen Tierschutzkommissionen, neue Tierhaltungsrichtlinien und Tierwohl-Siegel zum Schutz der Tiere aus? Dazu liefert die Tierärztin Dr. Kirsten Tönnies den fachlichen Impulsvortrag. Als erste Frau der 7-köpfigen Ethikkommission der Bundestierärztekammer schrieb die im Main-Taunus-Kreis tätige Tierärztin am 2015 verabschiedeten Ethikkodex für Tierärzte mit. In der Folge wurde sie Gründungsmitglied des Vereins „Tierärzte für verantwortbare Landwirtschaft e.V.“.

Im Anschluss an den Impulsvortrag werden Gedanken ausgetauscht und es wird lebhaft diskutiert. Die Moderation übernimmt der Hofheimer Rhetoriker Ansgar Kemmann, Leiter des Bundeswettbewerbs “Jugend debattiert” bei der gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Die Veranstaltung garantiert allen Besuchern viele Denkanstöße für den Alltag.

Der Eintritt zu der Veranstaltung beträgt 8 Euro und beinhaltet ein Glas Wein bzw. Saft. Karten gibt es an der Abendkasse.

Veranstaltungsort:
Freitag, 15.03.2019, Start: 19:30 Uhr
Kellereigebäude, Bärenstraße, 65719 Hofheim, Haus der Vereine, Schönbornsaal.
Eintritt: 8,00 Euro

Mal schnell die Welt – vor der Vermüllung – retten! Die Cradle-to-Cradle-Vision

Von der Wiege zur Wiege – das ist die wörtliche Übersetzung von Cradle to Cradle und ist in Kurzform die Vision von Michael Braungart für eine nützliche Vorgehensweise für Mensch und Natur in praktisch allen Bereichen unseres Lebens und besonders in der Wirtschaft.

Zusammen mit dem amerikanischen Architekten William McDonough entwickelte der Chemiker Braungart im Jahr 2002 ein Konzept, um die Idee eines perfekten  Produktkreislaufs Wirklichkeit werden zu lassen. Das Cradle-to-Cradle-Prinzip hat dafür ein perfektes Vorbild: die Natur. Biologische Kreisläufe hinterlassen keinen Abfall. Jährlich landen allein in der EU laut Statistik rund drei Milliarden Tonnen hochwertiger Stoffe auf Müllhalden und in Verbrennungsanlagen – Tendenz steigend. Mit dem Cradle-to-Cradle-Konzept lässt sich diesem Frevel ein Ende bereiten. Tatsächlich gibt es bereits Firmen, die die Vision einer abfallfreien Wirtschaft ohne gesundheits- und umweltschädliche Materialien umgesetzt haben. Es ist möglich, dass alle Stoffe dauerhaft Nährstoffe für natürliche Kreisläufe oder geschlossene technische Kreisläufe sind. Es gibt sie bereits, die kompostierbaren Textilien, die essbaren Verpackungen, reine Kunststoffe oder Metalle, die unendlich oft für denselben Zweck verwendet werden können. Das könnte die Zukunft sein, die den entscheidenden Unterschied für unsere Nachkommen ausmacht.

Freitag, den 25.01.19 • 19.30 Uhr
Kellereigebäude – Haus der Vereine, Schönbornsaal, Bärengasse, 65719 Hofheim am Taunus
Eintritt: 8,00 EUR

Impulsvortrag:
Prof. Dr. Michael Braungart
Herr Braungart ist ein deutscher Verfahrenstechniker und Chemiker, Professor an der Leuphana-Universität Lüneburg (Professur Cradle to Cradle® & Öko-Effektivität), Gründer und Geschäftsführer von EPEA, ein internationales Umweltforschungs- und Beratungsinstitut mit Hauptsitz in Hamburg sowie Mitgründer und wissenschaftlicher Leiter des Hamburger Umweltinstituts. Er ist mit Forschung und Beratung für öko-effektive Produkte befasst – also mit Produkten und Produktionsprozessen in einem Kreislauf, die nicht nur nicht schädlich für Mensch und Natur sind, sondern nützlich. Für seine Arbeit erhielt er eine Reihe von Auszeichnungen, u.a. 2007 den Hero of the Planet Award des TIME Magazine und  2015 den Urban Mining Award.

Cradle to Cradle: Produktkreisläufe neu gedacht, die Natur zum Vorbild gemacht

Hofheim am Taunus, 18. Januar 2019

Der VolksBildungsVerein Hofheim e.V. lädt am Freitag, den 25.01.2019 zu den nächsten Hofheimer Sinngesprächen ein. Diesmal zum Thema „Mal schnell die Welt – vor der Vermüllung – retten! Die Cradle-to-Cradle-Vision“, eröffnet durch den Impulsvortrag von Prof. Dr. Michael Braungart. Der gemeinsame Gedankenaustausch wird im Schönbornsaal des Kellereigebäudes (Haus der Vereine) stattfinden.

Von der Wiege zur Wiege lautet die wörtliche Übersetzung von Cradle to Cradle und beschreibt das Prinzip einer abfallfreien Wirtschaft. Dabei dient die Natur als perfektes Vorbild, denn biologische Kreisläufe hinterlassen keinen Abfall. Nachhaltige Produktkreisläufe werden im Vorfeld so geplant, dass alle Bestandteile nach ihrem Gebrauch zerlegt, kompostiert oder als Basis für neue Produkte genutzt werden können. Das könnte die Zukunft sein, die den entscheidenden Unterschied für unsere Nachkommen ausmacht.

Herr Prof. Dr. Braungart ist ein deutscher Verfahrenstechniker und Chemiker, Gründer und Geschäftsführer von EPEA, Mitgründer und wissenschaftlicher Leiter des Hamburger Umweltinstituts sowie Ehrenprofessor an der Leuphana-Universität Lüneburg. Zusammen mit dem amerikanischen Architekten William McDonough entwickelte Braungart im Jahr 2002 das Cradle-to-Cradle-Konzept, um die Idee eines perfekten Produktkreislaufs Wirklichkeit werden zu lassen. Für seine Arbeit erhielt Braungart eine Reihe von Auszeichnungen, u.a. 2007 den Hero of the Planet Award des TIME Magazine und 2015 den Urban Mining Award.

Veranstaltungsdetails:

Freitag, den 25.01.19 um 19.30 Uhr
Kellereigebäude – Haus der Vereine, Schönbornsaal, Kellereiplatz, 65719 Hofheim am Taunus
Eintritt: 8,00 EUR

Erst in den sechziger Jahren entwickelten sich in Deutschland muslimische Gemeinden – ein Ergebnis der Einwanderung von Gastarbeitern vornehmlich aus der Türkei. Ihre islamische Religiosität fand wenig Beachtung, da man ja davon ausging, dass sie wieder zurückkehren würden.

Erst als die Gemeinden wuchsen und begannen, ein Eigenleben zu führen, stießen sie auf öffentliches Interesse. Dass ihnen bald offen misstrauisch begegnet wurde, hatte seinen Grund in der Tatsache, dass sie vielfach mit auswärtigen Strömungen dieser Religion und deren politischen Interessen in Verbindung gebracht wurden. Der Terrorakt von New York am 11. September 2001 wurde von einer breiten Öffentlichkeit als Beweis gedeutet, „der Islam“ sei im Wesentlichen politisch aggressiv und unvereinbar mit den Werten des „christlichen Abendlandes“.

Die Bilanz der seither geführten öffentlichen Debatte ist gemischt:
Der Terror im Namen des Islams hat das Bild verzerrt und einen Graben in der Gesellschaft entstehen lassen. Andererseits ist die islamische Religion gesellschaftlich und religiös in Deutschland angenommen worden, wie das zu Beginn des Jahrhunderts noch unmöglich schien: Konfessioneller Religionsunterricht in den Schulen, die Schaffung von Fakultäten für Islamische Theologie oder der „Islamdialog“ des Innenministers lassen eine Form religiös-islamischen Bewusstseins entstehen, die sich an den Grundwerten der deutschen Gesellschaft und nicht an auswärtigen islamischen Mächten orientiert.

Es bleibt freilich festzustellen, dass dieser Prozess durch die Nebeneffekte von Flucht und Vertreibung aus der und in der islamischen Nachbarschaft sowie durch die anhaltenden politischen Konflikte in ihr Belastungen erfahren hat.
Wir legen großen Wert darauf, nicht über „den Islam“ sondern über Muslime zu sprechen. Es geht um Menschen und die Ausübung ihrer Religiosität in unserer Gesellschaft; nicht um eine gestanzte Form einer Religion.

Freitag, den 16.11.18 • 20.00 Uhr (Achtung: geänderte Anfangszeit!)
Kellereigebäude – Haus der Vereine, Schönbornsaal, Bärengasse, 65719 Hofheim am Taunus
Eintritt: 8,00 EUR

Impulsvortrag:
Prof. Udo Steinbach, Islamwissenschaftler, HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform/Governance Center Middle East – North Africa, ehemaliger Leiter des deutschen Orientinstituts

Teile uns mit, was dich bewegt.

Welche Gedanken nimmst Du aus den Hofheimer Sinngesprächen mit?
Welche Themen beschäftigen Dich?
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