Hofheimer

Sinngespräche

Mut ist, was es braucht,
um aufzustehen und seine Meinung zu sagen.
Mut ist auch, was es braucht,
sich hinzusetzen und zuzuhören.

Sir Winston Leonard Spencer-Churchill

Die Veranstaltungsreihe „Hofheimer Sinngespräche“ regt zum offenen Gedankenaustausch über die Themen unserer Zeit an

Miteinander kommunizieren kann Türen öffnen, Einblicke in andere Lebenswelten geben und Toleranz und Vielfalt fördern. Darum möchten wir mit unserer Veranstaltungsreihe Hofheimer Sinngespräche Mut zum gemeinsamen Gedankenaustausch machen. Renommierte Referenten eröffnen die Gesprächsrunden mit Impulsvorträgen zu aktuellen und gesellschaftsrelevanten Themen. Diese sollen Denkanstöße geben und zur offenen Diskussion anregen.

Über Themen, die uns bewegen

An Themen fehlt es nicht, weil wir heute eine Vielzahl herausfordernder Aufgaben vorfinden: Ob Globalisierung, Digitalisierung, Europa, Nachhaltigkeit, Umgang mit unterschiedlichen Religionen, verändertes Selbstverständnis von Frau und Mann, Bildung und Erziehung – ein weites Feld aus dem wir inhaltlich schöpfen können. Wir nehmen selbstverständlich auch Vorschläge von außen auf, die wir bei unseren Themenfindungen für kommende Hofheimer Sinngespräche gern berücksichtigen.

Auf ein Glas Wein im Schönbornsaal

Die Hofheimer Sinngespräche finden immer am gleichen Ort statt: Zentral gelegen und gut erreichbar in der Hofheimer Kernstadt im Schönbornsaal im Haus der Vereine. Die Moderation übernimmt Ansgar Kemmann. Er ist Leiter des Bundeswettbewerbs „Jugend debattiert” bei der gemeinnützigen Hertie-Stiftung Frankfurt am Main.

Vorschau

2019/2020

Schneller, höher, weiter… DOPING-Hochleistungssport als Geschäftsmodell am 22.11.2019

Viele machen mit, vom Vereinstrainer über den Doping-Arzt bis zum Verbandsfunktionär. Dieses Verhalten ist Wasser auf die Mühlen derjenigen, die das Funktionärstum anprangern. Hinzu kommt, dass die Fernsehanstalten mit Allgegenwärtigkeit sekundieren. Ist es naiv zu vermuten, dass es hier um die Wahrung von eigenen Interessen geht?
Hat diese Gesellschaft die Leistungssportler, die sie verdient, oder gibt es Wege aus diesem Dilemma?
Kaum zu glauben ist auch, dass etliche Dopingkontrolleure ihre Anreise zu den Spielen tatsächlich selbst finanzieren, als sei es ein Wald- und Wiesensportfest, während die Olympia-Funktionäre bevorzugt First-Class fliegen, üppige Tagespauschalen einstreichen und in einem Luxusresort logieren.

Freitag, den 22.11.19 • 19.30 Uhr

Kellereigebäude Hofheim – Haus der Vereine – Schönbornsaal
Eintritt: 8,00 EUR Mitglieder im Vorverkauf im VBV-Büro, 10,00 EUR Nichtmitglieder

Impulsvortrag:

Sven Laforce war mehr als zwei Jahrzehnte Doping-Kontrolleur, wie z.B. bei der Fußballweltmeisterschaft oder bei Olympischen Sommer- und Winterspielen. Er ist zur Ansicht gekommen, dass Kontrollen erwartbar und damit nutzlos sind. Außerdem vertritt er die These, dass Kontrollplaner durch Sportmediziner und Trainingswissenschaftler ersetzt werden sollten, oder z.B. Verfahren eingeführt werden sollten, bei denen nur ein einziger Blutstropfen für einen Test ausreicht.

Fake-News? Was ist uns die Pressefreiheit Wert? am 01.02.2020

Weltweit hat sich die Lage der Pressefreiheit verschlechtert. Prof. Überall ist der Ansicht, dass der Druck auf unabhängigen Journalismus in Europa immer größer wird. In der Republik vergeht kein Tag, an dem nicht irgendwo gegen die „Lügenpresse“ gepöbelt wird. Kein Tag, an dem Journalisten nicht Zigtausende von Hass-Mails erhalten. Und all das in einer Zeit, in der die Arbeitsbedingungen für Journalisten immer prekärer werden.

In keiner anderen Weltregion hat sich die Lage der Pressefreiheit im vergangenen Jahr so stark verschlechtert wie in Europa. Die Medien seien in Ländern wie z.B. Polen, der Slowakei, Tschechien, der Türkei und Ungarn zunehmend medienfeindlicher Hetze durch Regierungen oder führenden Politikern ausgesetzt. Sogar in Österreich verschärft sich das Klima für Medienvertreter enorm. Der Staat nimmt sich heraus, in die freie Berichterstattung einzugreifen oder missliebige Medien zu verfolgen.

Samstag, den 01.02.20 • 19.30 Uhr

Kellereigebäude Hofheim – Haus der Vereine – Schönbornsaal
Eintritt: 8,00 EUR Mitglieder, im Vorverkauf im VBV-Büro, 10,00 EUR Nichtmitglieder

Impulsvortrag:

Prof. Frank Überall ist Politologe, Journalist und Autor. Seit 2012 lehrt er an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft in Köln Journalismus und Politik/Soziologie. Seit 2015 ist er Vorsitzender des Deutschen Journalisten Verbands. Themen, die ihn u.a. umtreiben sind: Fake News, Desinformation, Trumps Getwitter, Glaubwürdigkeit der Medien, der Online-Datenmissbrauch, Wahlmanipulationen, Zunahme des ökonomischen Drucks bei den Zeitungen und der Sinn und Unsinn von Verboten.

Rückblick

seit 2018

Mensch Tier, was machen wir mit Dir?

Pressemitteilung

Hofheimer Sinngespräch am 15.03.2019: Mensch Tier, was machen wir mit Dir?

Mitgeschöpfe oder nur Automaten ohne Bewusstsein? Wie behandeln wir Tiere? Wie können artgerechte Tierhaltung und verantwortbare Landwirtschaft aussehen? Diese und weitere Fragen thematisiert das „Hofheimer Sinngespräch“ am Freitag, den 15.03.2019 ab 19.30 Uhr im Kellereigebäude, Bärengasse, 65719 Hofheim.

Bereits zum sechsten Mal lädt der VolksBildungsVerein Hofheim e.V. zum Hofheimer Sinngespräch und setzt damit die im zurückliegenden Jahr gestartete erfolgreiche Veranstaltungsreihe fort. Am 15.03.2019 geht es um Massentierhaltung und den artgerechten Umgang mit Tieren.
Die globale Fleischproduktion hat sich in den letzten 50 Jahren fast vervierfacht und nimmt weiter zu. Bei vielen Menschen steigt die Anzahl von Krankheiten, die auf einen zu hohen Verzehr von Fleisch und Wurst zurückzuführen sind und befördert ein Umdenken beim Konsum. Das Bewusstsein für eine artgerechte Tierhaltung in Gesellschaft und Politik wächst. Vom Einkauf beim Biobauern, über reduzierten Fleischkonsum bis hin zum Veganismus. Verbraucher werden zunehmend kritischer.

Reichen Tierschutzkommissionen, neue Tierhaltungsrichtlinien und Tierwohl-Siegel zum Schutz der Tiere aus? Dazu liefert die Tierärztin Dr. Kirsten Tönnies den fachlichen Impulsvortrag. Als erste Frau der 7-köpfigen Ethikkommission der Bundestierärztekammer schrieb die im Main-Taunus-Kreis tätige Tierärztin am 2015 verabschiedeten Ethikkodex für Tierärzte mit. In der Folge wurde sie Gründungsmitglied des Vereins „Tierärzte für verantwortbare Landwirtschaft e.V.“.

Im Anschluss an den Impulsvortrag werden Gedanken ausgetauscht und es wird lebhaft diskutiert. Die Moderation übernimmt der Hofheimer Rhetoriker Ansgar Kemmann, Leiter des Bundeswettbewerbs “Jugend debattiert” bei der gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Die Veranstaltung garantiert allen Besuchern viele Denkanstöße für den Alltag.

Der Eintritt zu der Veranstaltung beträgt 8 Euro und beinhaltet ein Glas Wein bzw. Saft. Karten gibt es an der Abendkasse.

Veranstaltungsort:
Freitag, 15.03.2019, Start: 19:30 Uhr
Kellereigebäude, Bärenstraße, 65719 Hofheim, Haus der Vereine, Schönbornsaal.
Eintritt: 8,00 Euro

Nachbericht

Streitgespräche statt Sinngespräche bei „Mensch Tier, was machen wir mit Dir? 5. Hofheimer Sinngespräche – mal etwas anders

Obwohl nur ein paar Meter weiter Tarek Al-Wazir in der Stadthalle den Wahlkampf von Bürgermeister-Kandidatin Bianca Strauss unterstützte, kamen an die 40 Gäste zu den neuesten Hofheimer Sinngesprächen des VolksBildungsVereins, angelockt von einem weiteren spannenden Thema.

Pointiert und provozierend war der Impulsvortrag der Tierärztin Kirsten Tönnies zum Thema „Massentierhaltung: Zum Fressen gern – oder umdenken und endlich handeln.“ Und provoziert fühlten sich eine Reihe von regionalen Landwirten, die zu den nun bereits zum 5. Mal stattfindenden Hofheimer Sinngesprächen erschienen waren. Moderator Ansgar Kemmann hatte alle Hände voll zu tun, die Diskussion im Rahmen zu halten. Trotzdem hatte der Abend streckenweise eher den Charakter eines Streit- statt eines Sinngesprächs. Aber der Reihe nach …

„Sie sollen erschrecken, wütend werden – motiviert zum Handeln“. Mit diesem Anliegen ging Frau Tönnies an den Start und schilderte anhand einiger Beispiele die Bedingungen und Auswirkungen der Intensivtierhaltung. Um das Leiden der Tiere zu verschleiern, es unsichtbar werden zu lassen, bediene sich die „Veredelungsindustrie“ einer Sprache, die das Wort „Tier“ vermeide und es ersetze durch Produkte oder Material. Emotionen sollen beim Verbraucher durch die Verdinglichung erst gar nicht entstehen. Das Produkt Wurst werde damit wichtiger als das Mitgeschöpf Schwein und seine Haltungsbedingungen.

Anschaulich zeigte Frau Tönnies, wie viel bzw. wenig Platz Schweinen nach den neuesten, schon verbesserten Bestimmungen der sog. Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV) zusteht, indem sie den Platz auf dem Boden auslegte: 0,75 qm für ein bis zu 110 kg schweres Mastschwein. (s. Foto)

Dass diese Bestimmungen in Teilen dem Tierschutzgesetz, § 1 Satz 2 „Niemand darf einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schaden zufügen“ widersprechen, nahm das Publikum verwundert zur Kenntnis. Auch auf das von Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner geplante staatliche Tierwohlkennzeichen wurde eingegangen. Die formulierten Kriterien geben in drei Stufen Auskunft darüber, wie Tiere von der Geburt bis zur Schlachtung gelebt haben, bildeten aber vor allem in Stufe 1 noch keine spürbare Verbesserung für das Tierwohl. Gestreift wurde zudem der Einsatz von Antibiotika in der Nutztierhaltung und wie in Studien mit statistischen „Spielchen“ niedrigere Zahlen als der tatsächliche Verbrauch suggeriert werden.

„Schwänze kupieren ist Tierschutz“. An diesem Zitat, das neulich in der Diskussion um ein Gutachten von Prof. Steffen Hoy von der Universität Gießen zur Schweinehaltung entstand, entzündete sich nicht zuletzt eine heiße Diskussion mit den anwesenden Landwirten, die gut präpariert mit Fachwissen und interessanten Zahlen zur Entwicklung der Lage der regionalen Landwirtschaft aufwarten konnten. So erfuhr das Publikum, wie dramatisch sich die wirtschaftliche Lage der Landwirte in den letzten 30 Jahren geändert hat, seit die Preise in Industriestaaten zugunsten der Agrarstaaten massiv gesenkt und nur zu einem geringen Anteil durch Subventionen aufgefangen wurden. Zusätzliche Probleme und Unkosten entstanden dadurch, dass praktisch alle regionalen Schlachter aufgegeben haben und die Tiere deshalb viel weitere Strecken transportiert werden müssen. Alles Faktoren, die ursächlich zum fortschreitenden Höfesterben beitragen. Herr Pauly vom Johanneshof, einer der anwesenden Landwirte aus Hofheim, wünschte sich zudem einen respektvolleren Umgang und mehr Vertrauen in die regionale Landwirtschaft. Die negative Berichterstattung der Medien über die schwarzen Schafe der Sparte zerstöre leider auch das Vertrauen in die örtlichen Anbieter. Eine fabrikmäßige „Massentierhaltung“ sei im Main-Taunus-Kreis nur selten anzutreffen. Der Begriff „Massentierhaltung“ in Abgrenzung zu „Intensivtierhaltung“ ist nach den Ausführungen von Frau Tönnies übrigens eher politisch zu verstehen: er beschreibe ein System, das auf kurzfristigen, maximal möglichen Gewinn ausgerichtet ist und nahezu alle sozialen, ökologischen und tierschützerischen Aspekte außer Acht ließe.

Zum Abschluss ihres Impulsvortrags führte Frau Tönnies schließlich vor Augen, wie absurd die Preispolitik bei landwirtschaftlichen Produkten betrieben wird und wie schwer es der Verbraucher hat, wenn er tierfreundlich und umweltgerecht produzierte Produkte kaufen möchte. Sie hatte einen kleinen Einkauf für die Sinngespräche getätigt und verschiedene Beispiele, die praktisch für sich sprechen, mitgebracht:

  • eine Packung Eier mit allen möglichen Ökosiegeln
    Hier war der Clou: wenn man den Stempel der Eier, der über die Art der Hühnerhaltung Auskunft gibt, betrachtet, erfährt man, dass sie aus der schlechtmöglichsten Haltungsform in der BRD stammen, nämlich Bodenhaltung. Zeitgleich entstammen sie der Initiative „Bruderhahn“, bei der die männlichen Küken nicht wie sonst sofort getötet, sondern wenigstens eine Periode lang mit aufgezogen werden, was wiederum zu begrüßen ist. (s. Foto). Der Verbraucher kann das Dilemma kaum lösen.
  • ein Hähnchen, das ganze EUR 1,99 kostet – was kann da noch beim Erzeuger hängenbleiben und wie kann ein regionaler Landwirt zu solchen Dumpingpreisen qualitätvolle und gesunde Tieraufzucht betreiben?
  • Eine Packung Vogelfutter für EUR 3,99 – und damit doppelt so teuer, wie der komplette Vogel bei gleichem Gewicht.

Ein Fazit des Abends – nicht nur für anwesende Vegetarier im Publikum – war, dass insgesamt zu viel Fleisch und Fleischprodukte gegessen werden, was sowohl für die Gesundheit des Menschen eine Belastung ist als auch Massentierhaltung begünstigt.

Das Publikum war so „mitgenommen“ von diesem Thema, dass selbst in der Pause bei Wein und Brezeln und nach Ende der Veranstaltung die Diskussionen und Gespräche nicht abreißen wollten.

Wer diese Sinngespräche verpasst hat, kann sich passend zum Thema in der 3sat-Mediathek die gerade gelaufene Sendung „Rechte der Tiere“ aus der Reihe „scobel“ ansehen: http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=80067

Die nächsten Themen und Termine für die Reihe „Hofheimer Sinngespräche“ werden im kommenden Programmheft des VolksBildungsVereins für die Saison 2019/2020 zu finden sein. Es erscheint immer zu Beginn der Sommerferien und ist in vielen Hofheimer Geschäften sowie in der Geschäftsstelle des Vereins erhältlich.

Impulsvortrag:
Prof. Dr. Michael Braungart
Herr Braungart ist ein deutscher Verfahrenstechniker und Chemiker, Professor an der Leuphana-Universität Lüneburg (Professur Cradle to Cradle® & Öko-Effektivität), Gründer und Geschäftsführer von EPEA, ein internationales Umweltforschungs- und Beratungsinstitut mit Hauptsitz in Hamburg sowie Mitgründer und wissenschaftlicher Leiter des Hamburger Umweltinstituts. Er ist mit Forschung und Beratung für öko-effektive Produkte befasst – also mit Produkten und Produktionsprozessen in einem Kreislauf, die nicht nur nicht schädlich für Mensch und Natur sind, sondern nützlich. Für seine Arbeit erhielt er eine Reihe von Auszeichnungen, u.a. 2007 den Hero of the Planet Award des TIME Magazine und  2015 den Urban Mining Award.

Mal schnell die Welt – vor der Vermüllung – retten! Die Cradle-to-Cradle-Vision

Pressemitteilung

Cradle to Cradle: Produktkreisläufe neu gedacht, die Natur zum Vorbild gemacht

Hofheim am Taunus, 18. Januar 2019

Der VolksBildungsVerein Hofheim e.V. lädt am Freitag, den 25.01.2019 zu den nächsten Hofheimer Sinngesprächen ein. Diesmal zum Thema „Mal schnell die Welt – vor der Vermüllung – retten! Die Cradle-to-Cradle-Vision“, eröffnet durch den Impulsvortrag von Prof. Dr. Michael Braungart. Der gemeinsame Gedankenaustausch wird im Schönbornsaal des Kellereigebäudes (Haus der Vereine) stattfinden.

Von der Wiege zur Wiege lautet die wörtliche Übersetzung von Cradle to Cradle und beschreibt das Prinzip einer abfallfreien Wirtschaft. Dabei dient die Natur als perfektes Vorbild, denn biologische Kreisläufe hinterlassen keinen Abfall. Nachhaltige Produktkreisläufe werden im Vorfeld so geplant, dass alle Bestandteile nach ihrem Gebrauch zerlegt, kompostiert oder als Basis für neue Produkte genutzt werden können. Das könnte die Zukunft sein, die den entscheidenden Unterschied für unsere Nachkommen ausmacht.

Herr Prof. Dr. Braungart ist ein deutscher Verfahrenstechniker und Chemiker, Gründer und Geschäftsführer von EPEA, Mitgründer und wissenschaftlicher Leiter des Hamburger Umweltinstituts sowie Ehrenprofessor an der Leuphana-Universität Lüneburg. Zusammen mit dem amerikanischen Architekten William McDonough entwickelte Braungart im Jahr 2002 das Cradle-to-Cradle-Konzept, um die Idee eines perfekten Produktkreislaufs Wirklichkeit werden zu lassen. Für seine Arbeit erhielt Braungart eine Reihe von Auszeichnungen, u.a. 2007 den Hero of the Planet Award des TIME Magazine und 2015 den Urban Mining Award.

Veranstaltungsdetails:

Freitag, den 25.01.19 um 19.30 Uhr
Kellereigebäude – Haus der Vereine, Schönbornsaal, Kellereiplatz, 65719 Hofheim am Taunus
Eintritt: 8,00 EUR

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